Publikationen der Begleitforschung

Das Modellvorhaben wurde von Beginn an wissenschaftlich begleitet. Ziel der Begleitforschung war es, die Bedingungen herauszuarbeiten, unter denen vorbeugendes Handeln Wirkung bei Kindern und Jugendlichen und ihren Familien entfalten kann. Hier geht es zu den Opens external link in new windowPublikationen / Ergebnissen der Begleitforschung.

Auffälligkeiten im Kindesalter

Risikofaktoren und die Inanspruchnahme präventiver Angebote

Im Modul Elterninterviews der wissenschaftlichen Begleitforschung des Modellvorhabens "Kein KInd zurücklassen! Kommunen schaffen Chanchen" (KeKiz) steht der Prozess der Inanspruchnahme präventiver Angebote aus Sicht der Familien im Vordergrund. Ziel war es, subjektiv relevante Ausgangsbedingungen und Voraussetzungen für eine erfolgreiche Inanspruchnahme zu identifizieren. Es konnten verschiedene Gründe, Hemmnisse und Anforderungen für die (Nicht-)Inanspruchnahme der Angebote identifiziert werden. Der vorliegende Werkstattbericht behandelt die Situation und das Inanspruchnahmeverhalten von Familien, deren Kinder in irgendeiner Weise „auffällig“ sind. Hierbei wird die Bedeutung von Familienklima und Erziehungsverhalten der Eltern sowie familialer Belastungssituationen näher untersucht. Die Analysen zeigen unter anderem, dass Auffälligkeiten bei Kindern in benachteiligten Familienverhältnissen mit größerer Wahrscheinlichkeit auftreten. Vor allem der Bildungsstand der Eltern spielt dabei eine wichtige Rolle.

Materialien zu Prävention, Initiates file downloadWerkstattbericht
ZEFIR, Bertelsmann Stiftung (Hrsg.)

 

 

Wann handeln Eltern kompetent?

Kindliche Entwicklung und Elternverhalten

Die Entwicklung von Kindern ist eng mit dem elterlichen Umgang mit dem Kind verknüpft. Dabei liefert eine fürsorgliche Beziehung zwischen Eltern und Kindern ab dem ersten Tag sowie ein förderliches Elternverhalten eine gute Voraussetzung für eine positive emotionale und soziale Entwicklung des Kindes und psychische Widerstandskraft. Allerdings können benachteiligende Lebensumstände Eltern bei der Bewältigung dieser Aufgabe einschränken. So zeigen die vorliegenden Analysen auf Basis der Familienbefragung der Begleitforschung des Projekts „Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen vor“ (KeKiz) sowohl deutliche Entwicklungsunterschiede dreijähriger Kinder als auch Unterschiede im Elternverhalten in Abhängigkeit von der Familiensituation. Dennoch schaffen es einige Eltern, trotz widriger Lebensbedingungen kompetente Eltern zu sein. Denn eine benachteiligende Familienform an sich bedingt noch nicht, dass Eltern weniger kompetent handeln als andere!

Materialien zu Prävention, Initiates file downloadWerkstattbericht
Faktor Familie, Bertelsmann Stiftung (Hrsg.)

 

 

Kommunale Prävention und soziale Kosten

Datenband Nordrhein-Westfalen

Soziale Prävention, so eine These, soll sozialen Folgekosten entgegenwirken. Um das Verhältnis von Prävention und sozialen Folgekosten in den Blick zu nehmen, wurde eine fiskalische Begleitforschung beauftragt. Ihre Aufgabe bestand u. a. darin, ein Beobachtungssystem mit einer Zeitreihenanalyse fiskalischer und nicht fiskalischer Indikatoren zu entwickeln auf deren Basis thesengestützt über relevante Entwicklungen in Kommunen diskutiert und entsprechende Maßnahmen abgeleitet werden können. Während in dem Textband „Kommunale Prävention und soziale Kosten. Entwurf eines fiskalischen Beobachtungssystems“ eben jenes Beobachtungssystem Schritt für Schritt erklärt wird, gewährt der vorliegende Datenband beispielhaft Einblick in die Höhe und Veränderung ausgewählter Indikatorwerte in Nordrhein-Westfalen.

Materialien zu Prävention, Initiates file downloadWerkstattbericht
Bertelsmann Stiftung, Forschungsgesellschaft für Raumfinanzpolitik GmbH (Hrsg.)

 

 

Kommunale Prävention und soziale Kosten

Entwurf eines fiskalischen Beobachtungssystems

Eine fiskalische Begleitforschung wurde beauftragt, um das Verhältnis von Prävention und sozialen Folgekosten in den Blick zu nehmen. Ihre Aufgabe bestand u. a. darin, ein Beobachtungssystem mit einer Zeitreihenanalyse fiskalischer und nicht fiskalischer Indikatoren zu entwickeln auf deren Basis thesengestützt über relevante Entwicklungen in Kommunen diskutiert und entsprechende Maßnahmen abgeleitet werden können. Zu dem hier vorliegenden Textband, der das Beobachtungssystem Schritt für Schritt erklärt, bietet der Datenband "Kommunale Prävention und soziale Kosten. Datenband Nordrhein-Westfalen" beispielhaft Einblick in die Höhe und Veränderung ausgewählter Indikatorwerte in Nordrhein-Westfalen.

Materialien zu Prävention, Initiates file downloadWerkstattbericht
Bertelsmann Stiftung, Forschungsgesellschaft für Raumfinanzpolitik GmbH (Hrsg.)
1. Auflage 2017, 88 Seiten (PDF)

 

 

Keine Kita für alle

Zum Ausmaß und zu den Ursachen von Kita-Segregation

Kindertageseinrichtungen sind ein Grundpfeiler der deutschen Bildungslandschaft. Die Betreuungsplätze werden von öffentlichen und Freien Trägern der Jugendhilfe angeboten.

In diesem Initiates file downloadWerkstattbericht wird der Frage nachgegangen, inwieweit die Trägervielfalt Einfluss auf die Zusammensetzung der Kinder in den Kitas hat. Für drei Beispielkommunen werden lokale Kita-Strukturen analysiert und Mechanismen der Kita-Wahl identifiziert. Dabei zeigt sich, dass der Zugang in die Kitas sozial und ethnisch selektiv ist und die Konfession des Kindes eine große Bedeutung bei der Kita-Wahl spielt. Die Ergebnisse lassen zudem vermuten, dass die Kitas durch den Aufnahmeprozess zu einer Verstärkung von Segregationstendenzen im Kita-Bereich beitragen, die über die in den Kommunen vorhandene sozialräumliche Segregation noch hinausgeht.

Sozial- und Bildungsmonitoring für kommunale Prävention

Gesellschaftliche Rahmenbedingungen und bildungsbezogene Übergänge im Lebensverlauf von Kindern und Jugendlichen in Nordrhein-Westfalen

Bildungs- und Gesundheitschancen von Kindern und Jugendlichen sind räumlich ungleich verteilt. Das Sozial- und Bildungsmonitoring ermöglicht einen Blick auf die kommunalen Unterschiede, deren Kenntnis von zentraler Bedeutung ist, wenn konkrete Handlungsbedarfe abgeleitet erden sollen.

In diesem Opens external link in new windowWerkstattbericht werden Indikatoren zu den soziodemographischen und fiskalischen Rahmenbedingungen sowie zu den Übergängen in die Kita, in die Grundschule, in die weiterführende Schule, in die Sekundarstufe II und in den Arbeitsmarkt analysiert (biographische Dimension). Gegenstand der Untersuchungen sind die Kreise und kreisfreien Städte Nordrhein-Westfalens (räumliche Dimension).

Akteursübergreifende Prävention

Verknüpfte Planung, Umsetzung und Finanzierung von Präventionsketten 

Zum gelingenden Aufwachsen eines Kindes tragen zahlreiche Akteure bei. Neben den Eltern sind dies unter anderem die Jugendhilfe, das Gesundheitssystem, die Schule aber auch Sportvereine, Jobcenter oder Arbeitsagenturen leisten wichtige Beiträge.

Am effektivsten sind die Unterstützungsangebote der verschiedenen Akteure, wenn sie ineinandergreifen und lebensabschnittsübergreifend gedacht und geleistet werden. Doch lässt das Recht eine stabile Präventionskette zu? In einem innovativen Ansatz geht Initiates file downloaddieser Band der Frage nach, beleuchtet die Potenziale und Grenzen für die akteursübergreifende Planung, Umsetzung und Finanzierung von Präventionsangeboten und untersucht abschließend die Tauglichkeit verschiedener Organisationsrechtsformen.

Kommunale Präventionspolitik

Ist kommunale Präventionspolitik mittlerweile etabliert in der Verwaltungspraxis oder handelt es sich eher um "soziale Rhetorik" politischer Entscheidungsträger, ohne das relevante Ressourcen in dieses Thema gesteckt werden?

Der vorliegende Opens external link in new windowBericht geht dieser Frage nach und diskutiert die kommunale Präventionspolitik als neues Handlungsfeld der Kommunalpolitik. Die Ergebnisse einer standardisierten Befragung unter den Modellkommunen zeigen, dass die Prävention in weiten Teilen der Kommunalverwaltung angekommen ist, aber noch stärker Wurzeln schlagen muss.

Kommunale Mikrodatenanalyse

Mikrodaten liegen in den Kommunen in unterschiedlicher Form und zu mehreren Themen vor. Sie bergen ein enormes Analysepotenzial. Die Ausgabe Initiates file download"Kommunale Mikrodatenanalyse" beleuchtet genauer, was kommunale Mikrodaten überhaupt sind, wie sie im Rahmen der Mikrodatenanalyse als einem Bestandteil der wissenschaftlichen Begleitforschung zum Projekt „Kein Kind zurücklassen!“ genutzt wurden und welche Erkenntnisse bzw. Handlungsimpulse sich daraus ableiten lassen. 

Mikrodaten können beispielsweise Antworten auf Fragen geben wie: Welche Personengruppen brauchen besondere Unterstützung oder welche kommunalen Maßnahmen bzw. Programme zeigen nachweisbare Effekte in der Praxis?

Allerdings werden solche Mikrodatenanalysen bisher kaum in Kommunen durchgeführt. Dies hat vielfältige Gründe. Zum einen unterliegt die Arbeit mit Mikrodaten strengen datenschutzrechtlichen Vorschriften. Zum anderen ist sie auch fachlich voraussetzungsvoll und zeitaufwendig.

 

... es ist niemals zu spät! - Bedingungen und Formen der Inanspruchnahme präventiver Angebote von Familien mit elfjährigen Kindern

Auf Basis der Familienbefragung für das Modellvorhaben "Kein Kind zurücklassen! kommunen in NRW beugen vor" werden in diesem achten Werkstattbericht "....es ist niemals zu spät! - Bedingungen und Formen der Inanspruchnahme präventiver Angebote von Familien mit elfjährigen Kindern" der Effekt von präventiven Angeboten in dieser spezifischen Lebensphase in den Blick genommen. Ziel ist es, den Prozess der Inanspruchnahme zu analysieren und die Hintergründe einer (Nicht-)Inanspruchnahme aufzudecken. Vertiefend analysiert werden umfeldbezogene Merkmale, insbesondere Merkmale des Wohnumfelds der Familien als Kontext der kindlichen Entwicklung und ihre Rolle im Prozess der Inanspruchnahme.

Herausgeber: Bertelsmann Stiftung, Faktor Familie

Autorinnen: Annette Franzke, Jasmin Schmitt und Annett Schultz

 

Wenn "schwer erreichbar" nicht nur Merkmal von Zielgruppen ist... - Bedingungen und Formen der Inanspruchnahme präventiver Angebote von Familien mit sechsjährigen Kindern

Auf Basis der Familienbefragung für das Modellvorhaben "Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen vor" werden in diesem sechsten Werkstattbericht Wenn "schwer erreichbar" nicht nur Merkmal von Zielgruppen ist... - Bedingungen und Formen der Inanspruchnahme präventiver Angebote von Familien mit sechsjährigen Kindern die Inanspruchnahme und der Effekt von präventiven Angeboten dieser spezifischen Lebensphase in den Blick genommen.
Welche Faktoren beeinflussen eine Inanspruchnahme präventiver Angebote? Wann müssen diese Angebote ansetzen und wie müssen sie gestaltet sein? Vertiefend analysiert wird die Rolle der "Angebote und Institutionen" im Prozess der Inanspruchnahme. Wie passen die Bedarfe der Familien und die Angebote der Kommunen zusammen?

Herausgeber: Bertelsmann Stiftung, Faktor Familie

Autorinnen: Annette Franzke, Jasmin Schmitt und Annett Schultz

 

In Typen denken - Muster der Inanspruchnahme präventiver Angebote

Präventive Angebote werden oft von denjenigen am wenigsten in Anspruch genommen, die von ihnen am meisten profitieren würden. Der vorliegende Werkstattbericht entwickelt eine Typologie der unterschiedlichen Nutzer präventiver Angebote und leitet daraus Strategien ab, um die soziale Reichweite präventiver Angebote zu erhöhen.

Der Autor und die Autorin, Dr. Jörg Kohlscheen und Theresa Nagy untersuchen in ihrem Bericht "In Typen denken - Muster der Inanspruchnahme präventiver Angebote", ob es abgrenzbare Nutzer-Typen gibt, die sich definieren lassen. Eine solche Typologie soll bei der Gestaltung von passgenaueren Angeboten helfen, die genau die Gruppen erreichen, die angesprochen werden sollen.

Basis der Analyse sind 45 leitfadengestützte Elterninterviews, die 2014 im Kreis Warendorf, in Gelsenkirchen und Dormagen mit Eltern geführt wurden.

 

"Aber es war sehr, sehr hilfreich" - Die Sicht der Eltern auf Informationsquellen und auf Wirkungen präventiv ausgerichteter Angebote

Theresa Nagy, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für interdisziplinäre Regionalforschung der Ruhr-Universität Bochum, beschäftigt sich im achten Werkstattbericht "Aber es war sehr, sehr hilfreich - Die Sicht der Eltern auf Informationsquellen und auf Wirkungen präventiv ausgerichteter Angebote" ausführlich mit der Sicht der Eltern auf Informationsquellen und Wirkungen präventiv ausgerichteter Angebote. Der vorliegende Bericht der wissenschaftlichen Begleitforschung zu "Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen vor" kommt zu dem Schluss, dass gelingende Prävention zunächst einmal gelingende Inanspruchnahme ist. Entscheidend war deshalb, die Perspektive der Eltern aufzugreifen. Was diese denken, wie sie Fördermöglichkeiten einschätzen und wie sie diese im Nachhinein beurteilen, spielt eine gewichtige Rolle für das, was letztlich beim Kind "ankommt". Dabei geht es nicht nur um den Zugang zu fördernden Angeboten, sondern ganz wesentlich auch um die Umsetzung im Familienalltag.

"Aber irgendwie sehe ich da keinen Sinn drin!" - Hintergründe der (Nicht-)Nutzung präventiv ausgerichteter Angebote aus der Sicht von Eltern zusammen

In der wissenschaftlichen Begleitung des Projektes "Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen vor" geht es darum, die Inanspruchnahme präventiv ausgerichteter Angebote besser zu verstehen. Die Ergebnisse fasst Jörg Kohlscheen, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für interdisziplinäre Regionalforschung (ZEFIR) an der Ruhr-Universität Bochum, in dem Werkstattbericht "Aber irgendwie sehe ich da keinen Sinn drin!" - Hintergründe der (Nicht-)Nutzung präventiv ausgerichteter Angebote aus der Sicht von Eltern zusammen. Ziel war es, durch vertiefende Befragungen Erkenntnisse über subjektive Ausgangsbedingungen und Voraussetzungen einer erfolgreichen Inanspruchnahme präventiver Angebote zu gewinnen. Der Werkstattbericht erläutert das methodische Vorgehen im Modul und behandelt die Frage nach dem Entscheidungsprozess für oder gegen die Nutzung von Angeboten

Früh übt sich - Bedingungen und Formen der Inanspruchnahme präventiver Angebote von Familien mit dreijährigen Kindern

Annette Franzke (Geschäftsführerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin der Faktor Familie GmbH) und Annett Schultz (Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Faktor Familie GmbH) untersuchen in ihrem Werkstattbericht Früh übt sich - Bedingungen und Formen der Inanspruchnahme präventiver Angebote von Familien mit dreijährigen Kindern Bedingungen und Formen der Inanspruchnahme präventiver Angebote von Familien mit dreijährigen Kindern. Ergebnis ist unter anderem, dass bestimmte Familiengruppen, wie Familien mit Migrationshintergrund oder Alleinerziehende eine hohe Risikolage aufgrund ungünstiger Ressourcenlage haben. Familien mit subjektiven Belastungssituationen bieten hingegen einen guten Anknüpfungspunkt für präventive Maßnahmen.

 

 

Studie der Bertelsmann Stiftung: Sechs von zehn Familien in NRW empfinden Belastungen

Die Bertelsmann Stiftung erstellte im Rahmen der Begleitforschung zum Modellvorhaben "Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen vor" eine Studie zu den Präventionsangeboten. Ergebnis ist, dass sechs von zehn Familien in Nordrhein-Westfalen Belastungen empfinden. Die Erkenntnisse wurden auf Grundlage einer repräsentativen Familienbefragung gewonnen. Zu den belastenden Faktoren für Familien gehören unter anderem die Unsicherheit im Blick auf die eigene Elternrolle, Dauerstress, finanzielle Probleme und andere subjektive Belastungen. Der Bedarf nach präventiver Unterstützung ist daher weiterhin hoch. Die Ergebnisse der Studie können den Kommunen helfen, eine nachhaltige Strategie für eine erfolgreiche Prävention weiterzuentwickeln und konkrete Angebote vor Ort umzusetzen.

Wissenschaftliche Begleitforschung: Schulsegregation messen Sozialindex für Grundschulen

Zurzeit besucht etwa jedes vierte Grundschulkind nicht mehr die ehemals zuständige Grundschule. Deshalb unterscheiden sich die sozialen Bedingungen im Schulumfeld von denen der realen Schülerschaften an den Grundschulen teilweise erheblich. Vor dem Hintergrund dieser Darlegungen werden im vorliegenden Werkstattbericht "Schulsegregation messen" zwei Verfahren zur Schulindexbildung vorgestellt, die geeignet sind, die soziale Situation von Schulen auch in Zeiten freier Grundschulwahl ohne Schulbezirksbindungen hinreichend genau abzubilden.

Arbeitspapiere wissenschaftliche Begleitforschung: "Gleich und gleich gesellt sich gern" – Zu den sozialen Folgen freier Grundschulwahl

Der Anteil an Kindern, die eine andere als die ehemals zuständige Grundschule besuchen, ist seit der Aufhebung der Grundschulbezirksbindung in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2008/09 deutlich gestiegen. Der Werkstattbericht "Gleich und gleich gesellt sich gern"  zeigt, dass die freie Grundschulwahl stark nachgefragt wird und mittlerweile jedes vierte Kind nicht mehr auf eine ehemals zuständige konfessionelle Grundschule oder Gemeinschaftsgrundschule geht. Zwar ist die Nähe nach wie vor ein wichtiges Wahlkriterium für Eltern, gleichwohl kann ein sozial und ethnisch selektives Wahlverhalten beobachtet werden, das in der Konsequenz zu einer Verstärkung der sozialen und ethnischen Schulsegregation führt.

 

Arbeitspapiere wissenschaftliche Begleitforschung: "Gestalten statt Verwalten" - Ressortübergreifende Präventionspolitik

Verwaltungsstrukturen haben Einfluss auf die Erfolgschancen lokaler Präventionspolitik. Der Werkstattbericht "Gestalten statt Verwalten" aus der wissenschaftlichen Begleitforschung des Projektes "Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen" vor zeigt Erfolgsfaktoren auf, die helfen können, eine ressortübergreifende Zusammenarbeit im Bereich der kommunalen Prävention zu installieren. 

Arbeitspapiere wissenschaftliche Begleitforschung: "Der Einfluss von Armut auf die Entwicklung von Kindern" - Ergebnisse der Schuleingangsuntersuchung

Das Aufwachsen in Armut ist ein nachweisbares Risiko für die Entwicklung von Kindern. Der neue Werkstattbericht "Kinderarmut entgegenwirken" aus der wissenschaftlichen Begleitforschung des Projekts Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen vor (KeKiz) zeigt, wie sich Armut auswirkt und identifiziert Ansatzpunkte für präventives Handeln.

Arbeitspapiere wissenschaftliche Begleitforschung: "Die fachliche Begleitforschung Konzept und erste Ergebnisse"

Im Werkstattbericht "Die fachliche Begleitforschung. Konzept und erste Ergebnisse" wird das Untersuchungskonzept der wissenschaftlichen Begleitforschung begründet und vorgestellt, die einzelnen Module und das theoretische Wirkungsmodell dargestellt sowie Ergebnisse aus den beiden Modulen Monitoring und Analyse kommunaler Mikrodaten.Der Endbericht der fachlichen Begleitforschung wird Ende 2015 vorliegen.

Arbeitspapiere wissenschaftliche Begleitforschung: Kleinräumiges Monitoring für kommunale Prävention am Beispiel des kanadischen Projektes HELP

Der Werkstattbericht "Kleinräumiges Monitoring für kommunale Prävention am Beispiel des kanadischen Projektes HELP (Human Early Learning Partnership)" stellt kommunale Präventionsmaßnahmen vor, die bei HELP über ein kleinräumiges Monitoring gesteuert werden. Im Rahmen des Modellvorhabens "Kein Kind zurücklassen!" wurde eruiert, ob das kanadische Projekt HELP als Vorbild für deutsche Verhältnisse dienen könnte.

Familiengerechte Kommunen

Dass Kommunen voneinander lernen, ist ein wichtiges Anliegen des Modellvorhabens „Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen vor“ (KeKiz). So auch von den Beispielen kommunaler familiengerechter Praxis in Nordrhein-Westfalen, die in Opens external link in new windowdieser Broschüre vorgestellt werden.

Im Band 2 „Familiengerechte Rahmenbedingungen“ wurden Kommunen-Typen mit ähnlichen Herausforderungen identifiziert und zu Gruppen zusammengefasst.
Darauf aufbauend wird im Band 3 aufgezeigt, wie Kommunen mit den spezifischen Aufgaben und Handlungsbedarfen umgehen und welche Schlüsse für die Gestaltung der kommunalen Präventionsstrategie daraus gezogen werden.

Materialien zur Prävention: Familiengerechte Rahmenbedingungen Gemeindetypisierung Nordrhein-Westfalen

Die Gestaltung von Rahmenbedingungen für ein gelingendes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen in den Kommunen Nordrhein-Westfalens ist eine der Kernaufgaben des Modellvorhabens „Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen vor“. Die vorgelegte Typisierung "Familiengerechte Rahmenbedingungen - Gemeindetypisierung Nordrhein-Westfalen" identifiziert Kommunen mit ähnlichen Herausforderungen und fasst sie zu Gruppen zusammen. So werden Vergleichbarkeit und voneinander Lernen möglich.

Materialien zur Prävention: "Kommunale Prävention – fiskalisch fokussiert" - Eine Abgrenzung im Verbund staatlicher Aufgaben für ein gelingendes Aufwachsen

Pünktlich zum Start der Erhebung von kommunalen Präventionsbudgets in den Kommunen Nordrhein-Westfalens ist der Bericht Kommunale Prävention – fiskalisch fokussiert aus der fiskalischen Begleitforschung des Modellvorhabens erschienen. Dieser beschäftigt sich mit der präzisen Beschreibung, Definition und Eingrenzung von investiven kommunalen Aufwendungen für Prävention.

Policy Brief

Zeigen, was wirkt! Der Initiates file downloadPolicy Brief enthält zentrale Erkenntnisse darüber, wie Vorbeugung funktionieren kann.  Die Inanspruchnahme von Angeboten durch Kinder und Familien ist für die Wirkung von Prävention zentral,  Prävention kann und muss durch die Kommunen gezielt gesteuert werden und finanzielle Entlastungen durch Prävention begünstigen neben den Kommunen vor allem andere Akteure im System.

Familienbefragung

Damit das Richtige in Sachen Prävention getan werden kann, müssen Verantwortliche wissen, wie die Lebenssituation von Familien aussieht und ob die Angebote für Kinder und Eltern die Familien auch erreichen. Deshalb wurden 18.000 Familien in NRW zu kommunalen Präventionsangeboten befragt. Weiterführende Informationen finden sich unter diesem Link: www.faktorfamilie.de/faktor-familie/aus_den_projekten/