Bildungsbegleitung im Sekundarbereich

Die Bildungsbegleitung ist integraler Bestandteil der kommunalen Präventionskette der Stadt Hamm von der Kita bis in die Berufsausbildung. Im Sekundarbereich wird sie an fünf Hauptschulen, einer Sekundarschule, fünf Realschulen, zwei Gymnasien und an beiden Gesamtschulen in sieben der neun Sozialräume der Stadt angeboten.

Kinder, Jugendliche und ihre Familien erhalten individuelle Unterstützung: beim Ausfüllen von Anträgen, bei Gesprächen mit Lehrerinnen und Lehrern, beim Schulwechsel, bei der beruflichen Orientierung oder bei der Suche nach einem geeigneten Anbieter von Lernförderung. Die Bildungsbegleiterinnen und -begleiter sind Fallmanager, die Familien zu passenden Hilfeangeboten vermitteln. Das kann die Elternschule, die Erziehungsberatung, der sozialpsychologische Dienst oder die Familienhilfe sein. Sie initiieren zusammen mit der Präventionskoordinatorin oder dem Präventionskoordinator des Sozialraums zusätzliche Angebote im Stadtteil und an den Schulen. Das kann auch mal ein "Knigge- Kurs" für den Erwerb sozialer Kompetenzen sein. Das Ziel ist stets, die Kinder und Jugendlichen ihren individuellen Fähigkeiten und Talenten gemäß zu einem höheren Lernniveau und zu einem Schulabschluss zu führen, der ihnen bessere Chancen auf dem Ausbildungsmarkt und im Beruf eröffnet.

Bis Ende 2013 wurden die schulische Bildungsbegleitung aus dem Bildungs- und Teilhabepaket finanziert. Nach dem Auslaufen der Bundesförderung beschloss der Rat der Stadt, das Angebot in eigener Regie zu übernehmen und mithilfe von kommunalen Mitteln und Mitteln des Landes NRW weiter zu finanzieren.

Alle Artikel mit Praxisbeispielen aus den 18 Modellkommunen finden Sie im Bericht der Landeskoordinierungsstelle.