Lernnetzwerktreffen

Im Lernnetzwerk findet der Austausch der Kommunen über wirksame Herangehensweisen bei der Installation kommunaler Präventionsketten statt. Ungenutzte Zugangswege, gut funktionierende Mechanismen und Good Practice Beispiele werden vorgestellt und auf ihre Übertragbarkeit in andere Kommunen überprüft. Mindestens ebenso wichtig ist aber der Austausch von Hürden und Stolpersteinen. Dazu braucht es eine vertrauensvolle Atmosphäre im Lernnetzwerk der Kommunen, die einer der Erfolgsfaktoren des Projektes "Kommunale Präventionsketten NRW" ist.

21. Lernnetzwerktreffen: „Die Präventionsketten sind länger geworden“

 „Bedingungen gelingenden Aufwachsens“ war der Titel des 21. Lernnetzwerktreffens des Landesprogramms „Kommunale Präventionsketten NRW“. Auf Einladung der Landeskoordinierungsstelle tauschten sich am 29. Und 30. November 2018 die Vertreterinnen und Vertreter der 40 Projektkommunen über die Erfahrungen aus den bisherigen Förderphasen des Modellprojektes aus. 

Ilona Heuchel, geschäftsführender Vorstand des Instituts für Soziale Arbeit e.V. (ISA), begrüßte die ca. 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Wuppertal und führte durch die Veranstaltung. Das ISA ist seit 2012 Träger der Landeskoordinierungsstelle und für die inhaltliche Ausrichtung der Lernnetzwerkarbeit verantwortlich. Opens external link in new windowweiterlesen...

Frühjahrsakademie 2018: „Wir brauchen Daten und Taten“

So begrüßte Ralf Güldenzopf, Derzernent für Strategische Planung in der Stadt Oberhausen die etwa 70 Teilnehmer der Frühjahrsakademie 2018 zum Thema „Stadtentwicklung und Sozialpolitik im Blick der Präventionskette“ in seiner Stadt.

Zum fünften Mal lud die „Koordinationstelle Kinderarmut“ vom  LVR-Landesjugendamt Rheinland (LVR) zusammen mit der Landeskoordinierungsstelle „Kommunale Präventionsketten NRW “ in Trägerschaft des  Instituts für soziale Arbeit e.V. (ISA) zu einer zweitägigen Tagung ein, die das Kind in den Mittelpunkt stellte und diesmal dabei die räumliche Dimension fokussierte. Opens external link in new windowweiterlesen...

20. Lernnetzwerktreffen: Arbeits- und Sozialverwaltung als Teil der kommunalen Präventionskette

Bei diesem Lernnetzwerktreffen am 04.09.2018 stand das Thema der Integration von Arbeits- und Sozialverwaltung in die kommunal koordinierten Präventionsketten im Fokus – hierbei sollte vor allem das Handeln der Fachkräfte im „Kundenkontakt“ in den Blick genommen werden. Das Handeln wird durch jeweilige Handlungslogiken der Institutionen geprägt.  Ziel des Treffens war, das Verständnis dafür zu stärken, welchen Handlungslogiken die zumeist eher als „Durchgriffsbehörden“ wahrgenommenen Arbeits- und Sozialverwaltungen folgen. Opens external link in new windowweiterlesen...

19. Lernnetzwerktreffen: "Sind Sie bereit partizipativ zu arbeiten?"

Das 19. Lernnetzwerktreffen am 07.03.2018 stand unter dem Motto "Partizipation". Staatssekretär Bothe: Mehr finanzielle Mittel für Präventionsketten und Maßnahmenförderung in den Kommunen.

Ilona Heuchel, geschäftsführender Vorstand des ISA e.V., moderierte das Lernnetzwerktreffen und führte thematisch in den Tag: Eine der großen Herausforderungen bei dem Auf- und Ausbau kommunaler Präventionsketten sei es, die in der kommunalen Verwaltung implementierten Top-Down-Strategien mit beteiligungsorientierter Angebotsplanung zusammen zu bringen. Prävention sei zunächst "Chef_innensache", da die kommunale Spitze die strategische Entscheidung zur Entwicklung eines präventionsbezogenen Leitbilds treffen müsse. Bei der Umsetzung des Leitbilds, zum Beispiel bei der Angebotsplanung, gilt es dann, auch das Wissen der Fachkräfte und die Bedarfe der Adressaten einzubeziehen. Opens external link in new window weiterlesen...

18. Lernnetzwerktreffen: Das Bundespräventionsgesetz als Chance

Zum 18. Lernnetzwerktreffen der Landesinitiative "Kommunale Präventionsketten NRW" trafen sich die Koordinatorinnen und Koordinatoren der 40 teilnehmenden Kommunen am 29. November 2017 auf Einladung der Landeskoordinierungsstelle in Herne.

Dr. Annette Frenzke-Kulbach, Fachbereichsleiterin Kinder-Jugend-Familie begrüßte die Vertreterinnen und Vertreter aus den Projektkommunen und unterstrich den hohen Stellenwert, der in Herne auf die Präventionsarbeit gelegt werde. Als Gelingensbedingung stellte sie die verlässliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit, insbesondere auf den interdisziplinären Ebenen hervor. Ein Punkt, der sich wie ein roter Faden durch den Tag des Lernnetzwerktreffens ziehen sollte.

Denn am Vormittag widmeten sich die Akteurinnen und Akteure dem Bundespräventionsgesetz als Gestaltungswerkzeug beim Aufbau von Präventionsketten im kommunalen Setting - im Idealfall geprägt durch intersektorale Zusammenarbeit. weiterlesen...

17. Lernnetzwerktreffen: "Wir wollen die Prävention stärken!"

Am Mittwoch, den 13.09.2017 kamen an einem recht stürmischen Tag die Vertreterinnen und Vertreter der 40 Programmkommunen sowie weitere Akteure der kommunalen Präventionsketten zum nunmehr 17. „Lernnetzwerktreffen“ zusammen. Im übertragenen Sinne „stürmisch" war auch der Frühsommer, da nach den Landtagswahlen einige Unsicherheiten darüber bestanden, wie es mit der Landesinitiative weitergehen würde. Ilona Heuchel, geschäftsführender Vorstand des Instituts für Soziale Arbeit (ISA) betonte in ihrer Begrüßung jedoch: „Der Stellenwert präventiver Arbeit ist unbestritten hoch. Viele Kinder und Jugendliche benötigen weiterhin unsere gemeinsamen Anstrengungen, frühzeitig die Weichen für nötige Unterstützung zu stellen.“ Dementsprechend positiv nahmen Mitte Juli alle Beteiligten die Nachricht auf, dass die Landesinitiative nun evaluiert und zunächst bis Ende 2018 fortgeführt werden soll. Opens external link in current windowweiterlesen...

16. Lernnetzwerktreffen: Das erste Lernnetzwerktreffen mit den neuen Kommunen

Unter dem Motto "Das Lernnetzwerk wächst (zusammen)" fand am 3. April 2017 im Wissenschaftspark Gelsenkirchen das erste gemeinsame Lernnetzwerktreffen der nun insgesamt 40 neuen und alten Kommunen der Landesinitiative "Kein Kind zurücklassen! Für ganz Nordrhein-Westfalen" statt. Im Lernnetzwerk tauschen sich die teilnehmenden Kommunen miteinander aus, um voneinander zu lernen und gemeinsame Lösungen für ihre Präventionsarbeit zu finden.

"Routinen verändern und über Ressortgrenzen hinausdenken"

Familienstaatssekretär Bernd Neuendorf begrüßte die 22 neuen Kommunen der Landesinitiative "Kein Kind zurücklassen! Für ganz Nordrhein-Westfalen" im Lernnetzwerk. "Ich freue mich, dass sie den Weg in die 'Kein Kind zurücklassen!'-Familie gefunden haben. Sie haben sich entschlossen, Routinen zu verändern und über Ressortgrenzen hinauszudenken", erklärte der Staatssekretär gegenüber den Vertreterinnen und Vertretern der neuen Kommunen. Nur so könne die Arbeit an einer wirksamen Präventionskette gelingen. Opens external link in new window weiterlesen...

15. Lernnetzwerktreffen in Gelsenkirchen

Welche Rolle nehmen die bisherigen Modellkommunen während der landesweiten Umsetzung von „Kein Kind zurücklassen! Für ganz Nordrhein-Westfalen“ ein? Was sind die zentralen Themen für eine Weiterentwicklung der Präventionskette in den nächsten Jahren? Mit diesen und vielen anderen Fragen beschäftigte sich das Lernnetzwerktreffen am 24. November 2016 in Gelsenkirchen.

Die Teilnehmenden diskutierten Thesen und Fragestellungen aus den Bereichen: Armutssensibilität, Gesundheit, Zugänge zu Leistungen und Einbezug der Schule in die Präventionskette. Opens external link in new windowweiterlesen...

14. Lernnetzwerktreffen: "Gemeinsam besser werden"

Im 14. Lernnetzwerktreffen diskutierten die 18 Modellkommunen über die Weiterentwicklung ihrer Präventionsketten. Was sind die Voraussetzungen für eine stetige Steigerung der Qualität von Präventionsarbeit? Und wie lässt sich Gelerntes für die Zukunft einsetzen?

"Es ist Vieles geschafft und in die richtige Richtung bewegt worden" resümierte Ilona Heuchel, Geschäftsführerin des Instituts für soziale Arbeit (Träger der Landeskoordinierungsstelle "Kein Kind zurücklassen!") nach vier Jahren Zusammenarbeit im Lernnetzwerk der 18 Modellkommunen. Erfolge ließen sich daran bemessen, was durch das Modellvorhaben für die Familien und Kinder herausgekommen sei, betonte Heuchel. Einiges sei bereits erreicht worden. "Und dennoch müssen noch viele dicke Bretter gebohrt werden." Veränderungsprozesse in der Präventionsarbeit zu gestalten, koste Zeit. Man müsse vorausschauend denken und Spannungen ausbalancieren. "Es ist wichtig, Innovationskraft sowie Geduld bei der Umsetzung einzusetzen und möglichst alle Kommunen in NRW mit auf den Weg zu nehmen" erklärte Heuchel. Opens external link in new windowweiterlesen...

13. Lernnetzwerktreffen: "Es gibt viel zu tun"

Allgemein strategische Fragen und konkrete Herausforderungen - die Partner aus den 18 Modellkommunen von "Kein Kind zurücklassen!" müssen beim Aufbau von Präventionsketten unterschiedliche Hürden überwinden. Zu breit gefächerten Themengebieten gaben Experten beim 13. Lernnetzwerktreffen Auskunft.

„Wir betrachten das Modellvorhaben insgesamt als Erfolg“, sagte Marco Becker vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport (MFKJKS) in seiner Begrüßungsrede. Er nutzte das 13. Lernnetzwerktreffen, um mit den Beteiligten aus den Modellkommunen den Blick in die Zukunft zu richten. „Wir haben uns daher entschlossen, die Erkenntnisse aus „Kein Kind zurücklassen!“ landesweit zu verbreiten.“ Opens external link in new windowweiterlesen...

11. Lernnetzwerktreffen: "Wir wollen alle an einem Strang ziehen"

Wie bilde ich Verantwortungsgemeinschaften zwischen Bildung und Kommune? Wo helfe ich am Übergang von der Förderschule in den Beruf? Wie unterstütze ich sinnvoll alleinerziehende Mütter? Das sind einige der Fragen, die beim 11. Lernnetzwerktreffen am 3. März 2015 in Unna diskutiert wurden. Die 18 Modellkommunen stellten Lücken in ihrer Präventionskette vor und fragten andere Kommunen um fachlichen Rat.

„Die Kinder sind die schwächsten Glieder in der Kette und darum sollten wir uns kümmern!“ Mit diesen Worten eröffnete Elke Middendorf, stellvertretende Landrätin des Kreises Unna das 11. Lernnetzwerktreffen in der Projektzeit von „Kein Kind zurücklassen!“ Seit über drei Jahren arbeiten die 18 Modellkommunen bereits am Aufbau von Präventionsketten in den Städten und Gemeinden und stehen dabei großen und kleinen Herausforderungen gegenüber. Opens external link in new windowweiterlesen...

10. Lernnetzwerktreffen: Die Übertragung Guter Praxis erleichtern

Beim 10. Lernnetzwerktreffen in Dortmund wurden ein Online-Tool und erste Ansätze eines Kontextmodells vorgestellt. Damit soll für die Kommunen eine Übertragung guter Praxiselemente erleichtert werden

18 Modellkommunen nehmen bei "Kein Kind zurücklassen!" teil. Dabei haben viele innovative und erfolgreiche Strukturen einer Präventionskette - von vor der Schwangerschaft bis zum Eintritt in das Berufsleben - aus- und aufgebaut. Aber wie können die Erkenntnisse über Gute Praxis zwischen den beteiligten Kommunen genutzt werden? Beim 10. Lernnetzwerktreffen am 4. Dezember in Dortmund wurden ein Online-Tool und erste Ansätze eines Kontextmodells vorgestellt. Die Instrumente sollen die Kommunen im Rahmen eines strukturierten Begleitprozesses bei der zielgerichteten Übertragung guter Praxiselemente unterstützen. Opens external link in new windowweiterlesen...